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Podcast mit Stefan Häusl

Im Film „Umschwung“ begleitet Regisseur Hanno Mackowitz zwei österreichische Freeride-World-Tour-Stars bei ihren ersten Schritten nach der Wettkampfkarriere: Lorraine Huber (Weltmeisterin von 2017) und Stefan Häusl (Österreichs erfolgreichster Athlet auf der Tour bisher). In unserer Podcast-Folge 03 berichtet Stefan über die Entstehung des Films ebenso wie über seine Karriere-Highlights oder die ersten Filmrollen seiner 10-jährigen Tochter Jana.

Stefan Häusl hat den Umschwung in die Karriere nach der Karriere wirklich gut gemeistert - so viel sei schon einmal verraten. (Credit: Joe Hölzl)

Ein neuer Part in Stefans Leben ist etwa, dass er sich als Coach eines Freeride-Nachwuchsteams nun mit anderen Verantwortungen auseinandersetzen muss: „Die Jugendlichen wollen ja nicht nur Skifahren, sondern auch Contests fahren und sich gegenseitig messen.“ Was dabei für ihn immer ganz oben steht, ist der Sicherheitsaspekt – von richtiger Ausrüstung über Erstellung von Schneeprofilen bis zur Wetterbeobachtung: „Aber wir erarbeiten uns das alles gemeinsam. Denn es ist schon ein großer Sprung zwischen Extremsport, leistungsbezogenem Skifahren, sich Wissen aneignen und eine gute Zeit haben“, so Stefan.


Ein paar Auszüge, worüber Stefan mit FFF-Podcasterin Ronja Blut so gesprochen hat, findet ihr unten. Den gesamten Podcast könnt ihr euch hier anhören – einfach Folge 03 auswählen.


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Über die Stimmung im Film

"Der Film ist eher nachdenklich. Es geht um eine Phase, wo man sich neu orientiert und natürlich tauchen da viele Fragezeichen auf: Funktioniert das, was ich da vorhabe oder geht das überhaupt nicht? Darum diese nachdenkliche Stimmung. Daher haben wir auch viel in der Dämmerung gedreht, um dieses Ungewisse darzustellen. Aber es geht dann schon auch wieder die Sonne auf, wenn wir Skifahren gehen."


Über das Ziel von „Umschwung“

"Was mir schon wichtig ist: Es hat ja jeder Mensch Phasen, wo er Veränderungen durchmacht – ob beruflich oder privat. Da tauchen dann immer so viele Fragen und Unsicherheiten auf. Und vielleicht können sich da auch „normale“ Menschen, die nicht Freerider oder keine Sportler sind, in solchen Situationen wiedererkennen und dadurch Motivation kriegen, etwas zu ändern, was ihnen nicht so passt. Dafür soll der Film schon inspirierend sein."


Über seinen „neuen“ Beruf

"Ich habe gerade meine E-Mail-Signatur neu gestaltet und da hab ich geschrieben: `Freeride Coach und Professioneller Freerider´. Das sind zwei Sachen, aber da liegt noch viel dazwischen. Ich bin schon noch absolut professioneller Skifahrer und trainiere so wie vor zwei Jahren, als ich noch auf der Tour gefahren bin. Hauptsächlich deshalb, weil ich im Winter total fit sein will."


Über seine Tochter Jana, die schon ihn mehreren Filmen („Evolution of Dreams“, „Now or Never“) mitgespielt hat und auch beim FFF 2018 mit dabei war.

"Meine Frau Geli und ich haben beschlossen, dass sie voll mit uns mitleben soll. Und wenn Anfragen von Filmproduktionen kommen und sie vor der Kamera stehen soll, ist das ja auch eine Bereicherung für ihre Persönlichkeitsentwicklung. Ihr macht das wirklich sehr viel Spaß und sie macht das auch total freiwillig."

"Sie fährt ja irrsinnig gern Ski und ist sehr ehrgeizig. Das war auch ein Grund, warum ich meine Karriere auf der Tour beendet habe, damit ich im Winter mehr Zeit mit ihr verbringen kann, weil diese Zeit gibt es eben nur einmal."


Über das Highlight seiner aktiven Karriere

"Das Highlight ist sicher der Sieg in Fieberbrunn." (Anmerkung: 2011 hat er dort seinen ersten und einzigen Sieg auf der Freeride World Tour gefeiert).


FFF-Seite zu "Umschwung“

FFF-Filmgeschichte zu "Umschwung"

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