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FFF19 Filmgeschichte #3: The Pinnacle of Rush

Aktualisiert: 7. Okt 2019

Ueli Kestenholz ist nicht nur sportlich ein absoluter Vollprofi, sondern auch darin, das Erlebnis beim Speedriden auf den Punkt zu bringen: „Es ist ein dreidimensionales Freeride-Video-Game.“ Was er damit meint, erklärt der ehemalige Wettkampf-Snowboarder im Film „The Pinnacle of Rush“ näher: „Es ist ein rein mentales Spiel, weil es physisch nicht so anstrengend ist. Nur hinunter zu fliegen, ist einfach. Aber die Vorzüge eines ganzen Berges auszuschöpfen; dort zu fahren, wo es Schnee gibt; dort zu fliegen, wo du fliegen musst, und die richtigen Entscheidungen zu treffen – da bist du dann komplett in einem 3D-Spiel drinnen.“


Gemeinsam mit seinem Speedriding-Kollegen Pascal Vögeli hebt Ueli die Passion auf eine höhere Stufe. Die Herausforderung dabei für ihn: „Das Ganze zusammen mit dem Pascal zu machen, wo das dann eine synchrone Geschichte wird, wo man sich zusammen vom Abstand her anpasst und zusammen wegfliegt und wieder aufsetzt.“

Auch für Pascal waren die Dreharbeiten ein ganz besonderes Erlebnis – seine Highlights: „Die Aufnahmen ganz am Schluss vom Film: die großen Geschichten, die großen Berge und die fetten Lines gemeinsam mit dem Ueli runter zu fahren und zu fliegen. Dabei noch möglichst tight zu riden und auch gute Aufnahmen zu machen – das war schon ein ganz spezielles Erlebnis. Und das, was rausgekommen ist, ist natürlich ein Wahnsinn.“


Das Beste in den Berner Bergen

Die besten Shots des Films stammen laut Ueli von zwei Bergen aus dem Berner Oberland: „Der eine heißt Fründenhorn – also Freundeshorn – und der andere Doldenhorn. Das sind wirklich massive Berge mit fast 2.000 Metern Höhenunterschied. Für mich das absolut perfekte Speedriding-Gelände, aber extrem schwierig, dort den richtigen Tag zu finden, wo es keinen Wind hat und der Schnee passt.“ Dass sie diese Tage erwischt haben und das Projekt sowohl fahrerisch als auch filmerisch so großartig umgesetzt wurde, freut ihn außerordentlich.


Denn was für Ueli, der Olympia-Silber und die X-Games gewonnen hat, am meisten zählt: „Der Film bildet die Passion für das Freeriden ab. Ich bin ja ursprünglich Snowboarder. Über das Fallschirmspringen bin ich auch zum Speedriden gekommen – mit Schirm und Ski. Und die Passion bleibt ja die gleiche, vom Freeriden hin zum Speedriden. Der Schirm ist da nur mehr Mittel zum Zweck, damit man hohe Berge dreidimensional befahren kann.“


„The Pinnacle of Rush“ wurde von FFF-Co-Organisator Harry Putz produziert und ist bei allen Stopps zu sehen – hier geht’s zu den Tickets.


FFF-Seite zu „The Pinnacle of Rush“

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