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BlakStoc Cider – Some Apples Go To Heaven


BlakStoc - Pionier unter den Cidermachern in Österreich; Foto: BlakStoc

Überall dort, wo Äpfel wachsen, wird seit jeher Wein daraus gemacht. Apfelwein ist relativ einfach herzustellen, vielfältig in seiner Ausprägung, und er gilt dank seines Reichtums an Antioxidantien und Vitamin C als glutenfreier Superdrink. Nicht umsonst erlebt der vergorene Apfelsaft als „Cider“ in seiner Reinform (wichtig: nicht aus Konzentrat, sondern aus frisch gepresstem Saft) neuerdings eine Renaissance.


BlakStoc gilt als Pionier unter den Cidermachern. Als Craft Cidery 2015 in Wien gegründet, setzten die österreichischen Apfelwein-Macher von Anfang an auf nachhaltige, regionale Streuobstkulturen von Kleinbauern, statt auf Plantagen-Obst.


„Bei uns gibt es keinen Apfel, der mehr als eine Traktorfahrt von der Produktion entfernt ist“ meint Karl Karigl, gelernter Gärtechniker und Braumeister bei BlakStoc. „Manche unserer Zutaten, wie zum Beispiel die schwarze Johannisbeere oder die Quitte, wachsen hier direkt am Bio-Hof und müssen nicht einmal transportiert werden“.

Karl Karigl von BlakStoc in einer seiner steirischen Streuobstwiesen; Foto: BlakStoc

In der Produktion im steirischen St. Stephan ob Stainz entwickelt, testet und verfeinert er die Rezepte, die später in der charakteristischen BlakStoc-Flasche in ganz Europa serviert werden. Von England, dem Mutterland des Ciders über Italien bis nach Griechenland finden Sorten wie „Wild Tree Hoppy Cider“ oder „Ginger For My Honey“ stetig wachsenden Absatz.

Das Außergewöhnlich an diesen Produkten: Die Sache mit dem Hopfen. Als eine der ersten Cidermacher Europas verfeinerten sie ihren Apfelwein mit exklusiven IPA Hopfensorten, und entwickelten damit den charakteristischen, mittlerweile viel kopierten BlakStoc-Stil.

Zu diesem Stil gehört natürlich auch der intensiv fruchtige Geschmack der verwendeten Äpfel aus steirischen Streuobstkulturen. Unterschiedlichste Sorten werden von BlakStoc frisch gepresst, einige davon sind alte oder sogar autochthone Sorten. Allen dieser alten Sorten (BlakStoc ist übrigens mittelhochdeutsch für „alter Baum“) gemein ist jedenfalls ihre gute Resistenz gegen Krankheiten, weshalb sie ihm Vergleich zu ihren Artgenossen auf der Plantage ganz ohne künstliche Hilfsmittel auskommen. Dennoch bleiben alleine in Österreich jährlich Millionen Tonnen von Streuobst-Äpfeln ungenützt.

Die Ambition, aus dieser üppigen Ressource einen Cider zu entwickeln, der sich mit den besten der Welt messen kann, blieb nicht unbelohnt: BlakStoc räumte bereits zahlreiche internationale Preise ab, vom „Oscar unter den Brauern“, den International Brewing & Cider Awards in London, bis hin zu Dreifach-Gold auf der renommierten Ciderworld in Frankfurt.

Mehr zum Thema BlakStoc und Cider zum Nachhören: Karl von BlakStoc im Interview –„Moment Kulinarium“, Ö1, Sendung vom 27.10.2017



blakstoc.com

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